Beispiel Essay Geschichte Chinas

China gehört zu den ältesten Zivilisationen und Hochkulturen der Menschheit. Als Träger dieser Kultur und dominierende Volksgruppe haben sich in der Geschichte Chinas die Han-Chinesen etabliert.

Schriftliche Aufzeichnungen über die chinesische Kultur reichen über 3500 Jahre zurück. Im Mythos geht sie ursprünglich auf die drei Urkaiser zurück: Fuxi, Shennong und schließlich den Gelben KaiserHuang Di als eigentlichen Kulturschöpfer – ihnen voran gingen 16 irdische und eine Reihe himmlischer Kaiser. Historische Belege für die Existenz dieser Persönlichkeiten gibt es allerdings keine, sie sollen laut Überlieferung vor 5000 bis 6000 Jahren gelebt haben.

Für eine schematische zeitliche Übersicht siehe:Zeittafel der chinesischen Geschichte.

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altsteinzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ältesten menschlichen Funde auf dem Gebiet des heutigen China sind zwei Köpfe und diverse Steinwerkzeuge, die in der Provinz Yunnan gefunden wurden (Yuanmou-Mensch); sie werden auf 1,7 Millionen Jahre datiert. Davon abweichend gibt es jüngere Datierungen auf 500 000 Jahre.[1] Diese frühen Menschen waren Angehörige der Hominini-Gattung Homo erectus. Auch die späteren Peking-Menschen, von denen zwei gut erhaltene Schädel gefunden wurden und die vor etwa 400.000 Jahren in der Nähe des heutigen Peking lebten, werden Homo erectus zugerechnet. Die zwei Schädel gingen jedoch in den Wirren des Zweiten Weltkrieges verloren. Die jüngsten bislang beschriebenen Homo erectus-Funde sind rund 100.000 Jahre alt.

Der anatomisch moderne Mensch (Homo sapiens) gelangte DNA-Analysen zufolge, von Westen kommend, vor etwa 40.000 Jahren ins heutige Gebiet Chinas (vgl.: Ausbreitung des Menschen). Viele chinesische Wissenschaftler lehnen gleichwohl noch immer die Out-of-Africa-Theorie ab und bevorzugen das „multiregionale Modell“, demzufolge sich der moderne Mensch in Afrika, Asien und Europa unabhängig voneinander aus Homo erectus entwickelt habe.

Auffälligerweise wurden bei diesen vorgeschichtlichen Funden relativ wenige Steinwerkzeuge gefunden. Es wird deshalb allgemein angenommen, dass in Asien das leichter zu bearbeitende, aber auch weniger haltbare Material Bambus für den Werkzeugbau verwendet wurde. Solche traditionellen Werkzeuge finden auch bis heute Verwendung.

Das Paläolithikum endet in China vor etwa 20.000 Jahren mit einer Ablösung der wildbeuterischen Lebensweise durch Ackerbau und Tierhaltung (Epipaläolithikum) und damit wesentlich früher als in den meisten Regionen der Erde. In Europa folgte z. B. erst 9600 v. Chr. auf die Altsteinzeit die Mittelsteinzeit (Mesolithikum) und der Übergang zur Landwirtschaft erst etwa 5500 v. Chr.

Jungsteinzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mittellauf des Gelben Flusses und des Jangtsekiangs wird seit etwa 9700 v. Chr.,[2] nach anderen Quellen sogar bereits seit etwa 11500 v. Chr.[3]Reis kultiviert. Daneben wurde Hirse, vermutlich Kolbenhirse, angebaut. Zur Fleischgewinnung wurden Schweine und Bankivahühner domestiziert. Wie der Auerochse im Nahen Osten sollte der Wasserbüffel insbesondere als Zugtier Bedeutung erlangen. Es wurde Keramik hergestellt.

Unklar ist, aus welcher der neolithischen Kulturen auf dem Gebiet des heutigen China sich die chinesische Kultur entwickelte; nach der im Westen dominierenden Ansicht ist die Longshan-Kultur (3200–1850 v. Chr.) ein direkter Vorfahr der Shang-Kultur. Nach einer in China vorherrschenden Ansicht brachte die Erlitou-Kultur (2200–1600 v. Chr.) die Xia-Dynastie hervor. In jedem Fall gab es zwischen den spät-neolithischen Kulturen Chinas bereits Interaktion und entwickelten sich diese dementsprechend zueinander: Sie stellten Keramik mittels Töpferscheibe her, umrandeten ihre Dörfer mit Wällen aus Stampflehm (hang-t’u), domestizierten Reis, Hirse und die im Wesentlichen selben Tiere, waren patriarchal organisiert, verarbeiteten Jade und kannten Knochenorakel (Scapulomantie) sowie rituelle Beerdigungen. Ihre Sprachen sind die Vorläufer der altchinesischen Sprache.

Frühe Dynastien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Xia-Dynastie (2200–1600 v. Chr.)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Xia-Dynastie

Im chinesischen Altertum existierte die Xia-Dynastie (夏朝), die angeblich auf einen Kaiser namens Yu (禹) zurückgeht und vor etwa 4000 Jahren anzusiedeln ist. Da es aus dieser Zeit kein direktes, schriftliches Zeugnis gibt und die späteren Berichte nicht besonders zuverlässig sind, wurden die Existenz dieser Dynastie und die der überlieferten Kaiser für lange Zeit von einigen westlichen Gelehrten bezweifelt. Die archäologischen Funde in Erlitou in der Provinz Henan,[4] insbesondere Inschriften auf Keramik und Muscheln, die dem Altchinesischen zugeordnet werden,[5] scheinen jedoch ihre Existenz zu bestätigen. Es handelte sich bei dieser Dynastie wahrscheinlich um eine Art Stammeszusammenschluss.

Noch zur Zeit der Xia-Dynastie (ca. 1766 v. Chr.) soll das Volk der späteren Xiongnu entstanden sein: Kia (auch Jie 桀), das 17. Mitglied dieses Herrscherhauses, wurde durch eine blutige Rebellion entthront und zog sich mit einer kleinen Schar in die nördlichen Gebiete zurück. Allerdings wurde der Begriff Xiongnu für die umliegenden nomadischen Völker verwendet, lange bevor diese von Tu-men Tengriqut um 240 v. Chr. zum ersten Mal geeint wurden; so verwendet z. B. der Historiker Sima Qian den Begriff synonym für Hu (胡). Anders als die exakte Entstehungsgeschichte der Xiongnu ist die oft konfliktreiche Nachbarschaft der Chinesen mit den umliegenden nomadischen Völkern (Hsien-yün, Jung) unumstritten.[6] Dieses Verhältnis von wiederholten gegenseitigen Einfällen und Eroberungen ist mit dem Verhältnis der Römer 2000 Jahre später zu den „barbarischen“ Völkern der nördlichen Hälfte Europas vergleichbar. Letzten Endes zogen die Nomaden jedes Mal nach Westen (so z. B. jene „Hunnen“, die im 4. Jh. n. Chr. in Westeuropa einfielen[7]) oder wurden von den Chinesen assimiliert (so zuletzt die Mongolen der Yuan-Dynastie).[8]

Shang-Dynastie (1600–1046 v. Chr.)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Shang-Dynastie

Abgelöst wurde die Xia-Dynastie von der Shang-Dynastie (商朝) (ca. 1570–1066 v.Chr., auch Yin genannt). Aus dieser Zeit stammen zahlreiche Funde von Schriftzeugnissen, insbesondere Handschriften auf Muschelschalen, die mittels Radiokarbonmethode datiert werden konnten. Diese Schrift wurde zunächst nicht nur für die altchinesische Sprache, sondern auch für andere Sprachen der Region verwendet, welche, teilweise mehrere hundert Jahre lang, noch weiter neben dem Altchinesischen existierten.[9] Die chinesische Schrift, wie sie z. B. auf den Orakelknochen verwendet wurde, umfasste bereits rund 4500 verschiedene Zeichen. Dieser Umfang und die Tatsache, dass alle Zeichen abstrakt (keine Bilderschrift) sind, legt nahe, dass die Ursprünge bereits auf die Xia-Dynastie oder noch weiter zurück gehen[10]. Mehrere hundert der damals gebrauchten Zeichen werden, mit derselben Bedeutung wie damals, bis heute verwendet[11]. Außerdem bewahrte sich die chinesische Schrift ihr ideographisches Wesen. Während der Shang-Periode wurde bereits Bronze verarbeitet, Münzen geprägt, Wallanlagen gebaut, und es gab Pferde-Streitwagen. Die Shang-Dynastie verfügte über eine gut ausgebaute Bürokratie.

Ebenfalls zu dieser Zeit wurde das kulturelle Fundament geschaffen, das später zum Taoismus zusammengefasst wurde. Die beiden Hauptwerke des Taoismus, das Daodejing (道德經 - 6. Jahrhundert v. Chr.) und das Zhuangzi (莊子 - 4. Jahrhundert v. Chr.), werden gemeinhin als Zusammenfassungen zu einer kohärenten Gesellschafts- und Soziallehre von zu ihrer jeweiligen Zeit bereits weit verbreiteten und etablierten Lehren anerkannt.[12] Ähnlich hat auch der Konfuzianismus (begründet im 5. Jahrhundert v. Chr.) im Wesentlichen bereits bestehende Lehren zusammengefasst und um eine politische Dimension bzw. Anwendung ergänzt. Bekanntestes Beispiel für die gemeinsamen und in die Shang-Dynastie zurückreichenden kulturellen Wurzeln von Taoismus und Konfuzianismus ist die Lehre von Taiji (太極), die beiden Philosophien innewohnt. Ebenso gab es in der Shang-Dynastie bereits Fangshi (方士), von denen später Laozi einer gewesen sein soll. Gemeinsam mit dem Buddhismus bilden Taoismus und Konfuzianismus die Drei Lehren, welche – neben der einheitlichen Sprache und Schrift – wichtige Grundpfeiler der chinesischen Kultur bildeten. Die Drei Lehren haben, genauso wie die chinesische Sprache und Schrift, bis ins 21. Jahrhundert n. Chr. die chinesische Kultur entscheidend geprägt.

Zu ihrer stärksten Zeit reichte der Einfluss der Shang-Dynastie bereits über das gesamte Gebiet des mittleren und unteren Laufs des Gelben Flusses, bis in das Gebiet der heutigen Provinz Liaoning hinein und bis zum Mittellauf des Jangtsekiangs.

Funde legen nahe, dass es parallel weitere eigenständige Kulturen gab. Am bekanntesten sind die aus Gold, Bronze und Jade gefertigten Objekte, die bei Sanxingdui (Chengdu) gefunden wurden.

Zhou-Dynastie (1046–256 v. Chr.)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Zhou-Dynastie

Die Zhou-Dynastie (周朝) (1045–221 v. Chr.) wird in die beiden Perioden Westliche Zhou-Dynastie und Östliche Zhou-Dynastie aufgeteilt. Letztere wiederum in die Zeit der Frühlings- und Herbstannalen und die Zeit der Streitenden Reiche. Während aus der ersten Periode nur späte Überlieferungen vorhanden sind, gibt es aus der Östlichen Zhou-Zeit viele zeitgenössische Dokumente. Die Zhou-Dynastie war wahrscheinlich ein Zusammenschluss verschiedener kleiner Stämme, die Kleinstaaten bildeten und deren Oberhaupt Zhou war. In der Westlichen Zhou-Zeit nannten sich nur die Zhou-Herrscher König (Wang 王), während sich die anderen Herrscher Gong (公, gewöhnlich als Herzog übersetzt) nannten. Erst in der Periode des Frühlings und des Herbstes begannen die übrigen Herrscher sich ebenfalls König zu nennen, was einen eindeutigen Hinweis auf den Autoritätsverlust der Zhou-Herrscher darstellt.

Ab der Zhou-Zeit ist es auch möglich, historischen Ereignissen eindeutige Jahreszahlen zuzuordnen. Durch den Machtverlust der Zhou-Herrscher fand gleichzeitig eine zunehmende Zentralisierung statt. Anfangs gab es etwa 170 kleine Königreiche, bei denen es zwar nur einen lockeren Zusammenhalt gab, die sich allerdings schon als ein Volk betrachteten – vor allem in Abgrenzung zu den Barbaren der umliegenden Nomadenstämme.

Durch Kriege, Heirat und Diplomatie schlossen sich die Königreiche immer weiter zusammen. Zur Zeit der Periode der kämpfenden Staaten existierten nur noch sieben Königreiche. In jener Zeit wuchsen die Bevölkerungszahlen durch verbesserte landwirtschaftliche Anbaumethoden stark an. Es wurden Waffen aus Eisen benutzt. Die Zhou-Zeit war die Blütezeit der großen Philosophen Chinas.

Kaiserzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den über 2000 Jahren des chinesischen Kaiserreichs wechselten sich Zeiten relativer Stabilität mit Einfällen nomadischer Völker (vor allem aus den nördlichen Regionen) und heftigen Verwerfungen zwischen den Dynastien ab, durch die es zu teils langandauernden Teilungen kam.

Die traditionelle chinesische Geschichtsschreibung legt großen Wert auf die Beschreibung der jeweiligen Hauptdynastien, während die Zeiten der Teilung eher vernachlässigt werden. Nachfolgend findet sich eine Auflistung aller Epochen mit jeweils einer kurzen Beschreibung. Die detaillierten Beschreibungen der jeweiligen Dynastien, Perioden oder Staaten finden sich im ausführlichen Artikel.

Qin-Dynastie (221–207 v. Chr.)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Qin-Dynastie

Das Reich Qin war eines der sieben Königreiche am Ende der Zhou-Dynastie. Es verfügte über eine effiziente Verwaltung und eine äußerst restriktive Gesetzgebung, die das Leben der Bauern regelte. Durch Intrigen erreichte der Kaufmann Lü Buwei, dass der Prinz Zhuangxiang die Thronfolge erlangte. Dieser ernannte Lü Buwei zum Kanzler.

Nach dem Tod des Prinzen wurde dessen Sohn Zhao Zheng neuer König. Er zeichnete sich durch eine besondere Brutalität aus. Es gab mehrere Attentate, die jedoch scheiterten. In mehreren Feldzügen unterwarf Zheng die anderen Reiche und führte dadurch 221 v. Chr. die Reichseinigung herbei. Er ließ sich als erster Kaiser krönen und nannte sich Qin Shihuangdi („Erster Gottkaiser von Qin“). In der Folge wurde eine Reihe von Reformen durchgeführt. Ganz China erhielt das effiziente Verwaltungssystem des Reiches Qin. Außerdem wurden Maße und Gewichte standardisiert. Minister Li Si vereinheitlichte die Schrift.

Gegen die Nomadenstämme im Norden und Westen ließ er in Zwangsarbeit die große chinesische Mauer durch die Verbindung bereits bestehender Mauern der sieben Reiche errichten. Auch erste Kanäle für den Transport von Waren wurden gebaut.

210 v. Chr. starb Kaiser Qin Shihuangdi. Er wurde in einer großen Anlage beigesetzt, die berühmte Terrakottaarmee ist eine seiner Grabbeigaben (und eine so unbedeutende, dass sie in der Geschichtsschreibung nicht einmal Erwähnung fand). Sein Grab ist bislang ungeöffnet; die bisherigen Erkundungen ergaben, dass es angeblich nicht von Grabräubern angetastet worden sein soll. Kurz nach seinem Tod kam es unter seinem Sohn zu Aufständen der Bauern, die in einem Bürgerkrieg zur Gründung der Han-Dynastie führten.

Han-Dynastie (206 v. Chr. – 220 n. Chr.)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Han-Dynastie

Angesichts der desolaten Zustände im Land versuchten die ersten Han-Kaiser, die Lage durch niedrige Steuern und großzügige Landverteilung zu konsolidieren. Die erfolgreichen Maßnahmen machten die Han-Zeit zu einer Blütezeit der Kaiserperiode. In der Tat war die Han-Dynastie militärisch und wirtschaftlich so erfolgreich, dass man fortan das chinesische Volk auch als Han-Chinesen bezeichnete. So fällt in ihre Regierungszeit die Angliederung der Volksgruppen im heutigen Südchina (111 v. Chr. Eroberung von Kanton).

Mit der Unterwerfung der Kleinstaaten entlang der Seidenstraße entstand eine indirekte Handelsbeziehung mit dem Römischen Reich. Gleichzeitig erreichte der Buddhismus auf diesem Weg China. Zur Staatsphilosophie erhoben die Han-Kaiser jedoch den Konfuzianismus. Er sollte in dieser Funktion in den nächsten zwei Jahrtausenden Gültigkeit behalten. Im Abwehrkampf gegen die Xiongnu und anderen Gruppen nutzten die Kaiser neben Militäraktionen auch die sogenannte heqin-Politik.

Die Usurpation des Kaiserthrons durch Wang Mang 8 bis 25 n. Chr. beendete die sogenannte Westliche Han-Dynastie. Ihr folgte die Östliche Han-Dynastie.[13] Die Herrschaft des letzten Han-Kaisers schließlich wurde vor allem durch innere Machtkämpfe im Kaiserhaus und das Erstarken regionaler Militärmachthaber geschwächt. Der Aufstand der Gelben Turbane, angeführt von einer Sekte des Taoismus, stürzte das Land vollends ins Chaos.

Zeit der Drei Reiche (220–280)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Zeit der Drei Reiche

Schon lange bevor der letzte Han-Kaiser Xian abgesetzt wurde, war er zu einem Machtinstrument ambitionierter Warlords verkommen, die ihn gefangen hielten. Die Zentralmacht war zusammengebrochen, und in den einzelnen Territorien herrschten regionale Kriegsfürsten, die kurzzeitig Bündnisse untereinander eingingen, nur um kurze Zeit später wieder gegeneinander zu kämpfen.

Im Jahre 220, als der letzte Han-Kaiser abtreten musste, hatten sich drei regionale Mächte aus diesen Kämpfen herauskristallisiert: Die Wei-Dynastie des Cao Cao kontrollierte das chinesische Kernland am mittleren und unteren Lauf des Gelben Flusses. Shu (Kanzler Zhuge Liang) hatte sich in der schwer zugänglichen Kesselprovinz Sichuan eingeigelt. Die Wu-Dynastie unter Sun Jian schließlich kontrollierte das fruchtbare Land südlich des Jangtsekiangs und konnte den Strom als natürliche Grenze gegen die starken Wei behaupten.

Durch den sehr populären Roman Die Geschichte der Drei Reiche sowie unzählige Theaterstücke sind viele Geschichten und Helden aus dieser Epoche unter den Chinesen so bekannt wie Adam und Eva in der westlichen Welt. Einige der Helden wurden sogar als Götter verehrt oder von späteren Kaisern zu Gottkaisern erhoben.

Beendet wurde diese Zwischenzeit von Sima Yan, einem Minister der Wei. Er setzte den letzten Wei-Kaiser Cao Huan ab, nahm selbst seinen Platz ein und begründete so die Jin-Dynastie. Die Schwäche der anderen beiden Reiche erlaubte es ihm, das Land nach 60-jähriger Teilung und einer noch längeren Zeit der Unruhe wieder zu einen.

Jin-Dynastie (265–420)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Jin-Dynastie (265–420)

Die Jin-Dynastie wurde nach kurzer Zeit von inneren Machtkämpfen erschüttert, als unter den Brüdern des Kaisers bewaffnete Auseinandersetzungen ausbrachen. Diese Schwäche konnten Nomaden aus dem Norden (wie die Xiongnu) ausnutzen. Mit der Gefangennahme und Hinrichtung des Jin-Kaisers Jin Huaidi durch den Xiongnuherrscher Liu Cong endete die westliche Jin-Dynastie. Ein Verwandter des Kaisers flüchtete ins heutige Nanjing und gründete die östliche Jin-Dynastie, während das alte chinesische Kernland ins Chaos abdriftete. Die eingefallenen Nomaden konnten keine stabile Regierung errichten, und die sechzehn Königreiche lösten sich in schneller Folge ab.

Die Südlichen und Nördlichen Dynastien (420–581)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Südliche und Nördliche Dynastien

Am Ende der Jin-Dynastie hatten sich zwei Machtblöcke etabliert: am Lauf des Gelben Flusses die fremde nördliche Dynastie und entlang des Jangtsekiang eine nationalchinesische südliche Dynastie. Beide Machtblöcke kämpften mit wechselnder Intensität um das ganze Land, keiner der beiden Blöcke konnte es jedoch einen.

Als Ergebnis dieser Kämpfe stieg die Macht der Militärbefehlshaber beständig. Im Süden lösten einander innerhalb von knapp 150 Jahren vier Dynastien ab. Alle Wechsel folgten demselben Muster: Der Militärbefehlshaber setzte den jeweils herrschenden Kaiser ab und sich selbst an seiner Stelle ein. Im Norden konnten sich dagegen die Nördlichen Wei über längere Zeit behaupten, ihr Reich zerfiel aber schließlich in zwei Teile.

In dieser Periode der Unruhe erlebte eine fremde Religion ihre erste Blütezeit: Der Buddhismus verbreitete sich in China. Im Norden waren einige Königreiche sogar dazu übergegangen, ihn als Staatsreligion zu installieren. Auch stammen viele Klöster aus dieser Zeit.

China und das Abendland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

China war im Zeitraum zwischen 500 und 1500 n. Chr. dem Abendland in fast allen Bereichen überlegen. Am deutlichsten war dieser Vorsprung in Wissenschaft und Technik ausgeprägt. So machten die Chinesen Entdeckungen, die dem Westen erst Jahrhunderte später gelangen. Bereits im 4. Jahrhundert erzielten Chinesen in Öfen solch hohe Temperaturen, dass sie Gusseisen herstellen konnten. Im 6. Jahrhundert entwickelten sie ein Verfahren zur Stahlherstellung, das im Westen erst im Jahr 1846 durch das Siemens-Martin-Verfahren erreicht wurde. Auch die Papierherstellung, das Porzellan, den Magnetkompass, den Buchdruck und das Schwarzpulver erfanden Chinesen vor den Europäern. Besonders gut waren die Chinesen in Astronomie, Mathematik, Physik, Chemie, Meteorologie und Seismologie.[14] Ihre gegenüber den Europäern überlegenen Techniken in der Agrartechnik (beispielsweise die Entwicklung des Wendepflugs mit eisernen Pflugkappen, oder Brustgeschirr und Kummet für den Einsatz des Pferdes als Zugtier, oder die gezielte, staatlich initiierte Weiterentwicklung von Nutzpflanzen, oder die Einführung robusterer und ertragreicherer Pflanzen wie z. B. des Champa-Reis aus Vietnam) und die Anlage von Kanalsystemen ermöglichten ihnen eine effizientere und ertragreichere Landwirtschaft als den Europäern.[15]

Sui-Dynastie (581–618)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Sui-Dynastie

Die kurzlebige Sui-Dynastie stellte eine Vereinigung des Landes nach einer fast 300-jährigen Teilung dar. Allerdings führten hohe Steuern und schwere Fronarbeiten, die der Sui-Kaiser den Bauern auferlegte, schnell zu Aufständen, die den Weg für die Tang-Dynastie ebneten. Diese profitierte von Reformen und Bauvorhaben der Sui. Das beste Beispiel hierfür ist der Kaiserkanal, der unter dem Sui-Kaiser Sui Wendi (581–604) begonnen wurde und bis heute das Jangtsekiang-Delta mit Nordchina verbindet.

Tang-Dynastie (618–907)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Tang-Dynastie

Wie die Han-Dynastie stellt die Tang-Dynastie einen Höhepunkt der chinesischen Kaiserzeit dar. Die Chinatowns in amerikanischen Städten heißen auf Chinesisch Tang-Ren-Jie (Straßen der Tang-Menschen). Dennoch trifft die Glorifizierung durch die spätere Geschichtsschreibung nicht immer zu – so stellte zum Beispiel die Heirat der Tang-Prinzessin Wen Cheng mit dem Herrscher von Tibet keineswegs einen Akt der Souveränität, sondern eher eine Beschwichtigungspolitik dar. In den ersten 150 Jahren des Tang-Reiches unternahm China immer wieder aggressive Eroberungsfeldzüge nach Zentralasien und auf die Koreanische Halbinsel.

Eine Schwäche der Tang-Dynastie waren ihre inneren Machtkämpfe. So konnte die einzige Kaiserin in der chinesischen Geschichte, Kaiserin Wu Zetian (Regierungszeit 690–705) mit Intrigen und sehr brutalen Methoden an die Macht kommen. Die Rebellion von An Lushan (756–763) stürzte Tang-China ins Chaos und schwächte die Dynastie auf Dauer.

Die klassischen fünfsilbigen und siebensilbigen Gedichte erreichten ihre Blütezeit (Dichter Li Bai), auch der Handel mit dem Westen über die Seidenstraße florierte. Das Christentum erreichte zum ersten Mal China. Auch nach Japan und Korea pflegte man intensive Beziehungen. Über den Seeweg erreichte der Zen-Buddhismus Japan.

Die fünf Dynastien und zehn Königreiche (907–960)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Fünf Dynastien und Zehn Königreiche

Von 907 und 960, mehr als ein halbes Jahrhundert lang, war das Land politisch zerrissen. Während dieser kurzen Zeitspanne war China ein echtes Mehrstaatensystem, fünf kurzlebige Regierungen wechselten in rascher Folge ab um das alte kaiserliche Kerngebiet im Norden Chinas zu kontrollieren, daher der Name Wudai (Fünf Dynastien). In derselben Zeit bildeten sich in Teilen Ost- und Südchinas zehn relativ stabile, unabhängige Staaten, weshalb diese Zeit auch als Shiguo (Zehn Königreiche) bezeichnet wird.[16]

Die meisten der großen Entwicklungen dieser Zeit wurden bereits in der späten Tang-Zeit eingeleitet und viele waren erst nach Gründung der Song-Dynastie abgeschlossen. So begann z.B. der politische Zerfall bereits lange bevor Zhu Wen die Tan-Dynastie im Jahr 907 zu einem formalen Ende führte. Die Entwicklungen, die zur Wiedervereinigung, dem schnellen wirtschaftlichen Aufschwung und dem Niedergang der aristokratischen Familien führte, wurden auch schon lange vor dem ersten Song-Herrscher Taizu, der einen großen Teil des Reiches zurückeroberte, in die Wege geleitet und reichten weit in die Song-Zeit hinein.[16]

Liao-Dynastie (916–1125), Song-Dynastie (960–1279), Jin-Dynastie (1125–1234)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Liao-Dynastie

Hauptartikel: Song-Dynastie

Hauptartikel: Jin-Dynastie (1125–1234)

Der Song-Dynastie (960–1279) gelang zunächst die Wiedervereinigung Zentral- und Südchinas nach einer 53-jährigen Periode innerer Kämpfe (Fünf Dynastien), während der Norden des Landes zunächst von der qidanischen Liao-Dynastie und danach von der jurchenischen Jin-Dynastie beherrscht wurde. Als Lehre aus dem Untergang der Tang-Dynastie stellte die Song-Dynastie die Armee unter ein ziviles Oberkommando. Das ganze Reich, das die chinesischen Kernprovinzen umfasste, war mit Polizeistationen und Ämtern überzogen, die die Zentralmacht des Kaisers gewährleisteten. Es wurde Papiergeld ausgegeben und der Seehandel gewann an Bedeutung. Die Song-Dynastie war eine Zeit der kulturellen Blüte und Erfindungen (um 1100 gab es große Eisengießereien, die etwa 150.000 t Eisen und Stahl erzeugten). In der Song-Zeit war die Stahlindustrie sehr wichtig für die Wirtschaft und Gesellschaft. Man produzierte um 1078 schon soviel Stahl wie England zu Beginn der Industrialisierung im 18. Jahrhundert. Gefördert wurde dies durch die Entlohnung der Erfinder durch den Staat.

Eine weitere wichtige Neuerung in der Song-Dynastie war die Einführung des Nassreisanbaus und frühreifender Reissorten. Der Süden wurde nun zur Kornkammer Chinas, da dort die klimatischen Bedingungen optimal sind. Damit verbunden war auch eine Verlagerung der Wirtschaftszentren nach Süden. Der Fluss als Handelsweg wurde noch intensiver genutzt und es entstanden dadurch große Handelsstädte an den Ufern. Sie bildeten auch die Grundlage für den florierenden Export von Seide und Porzellan. Aus dem enormen Wirtschaftswachstum dieser Zeit, um 1100, resultierte eine Verdoppelung der Bevölkerungszahl von 50 auf ca. 100 Millionen und auch der Lebensstandard hatte sich enorm verbessert.

Die in der Song-Zeit zu ihrer Blüte entwickelte Gedichtform Ci durchbrach die einheitliche Silbenzahl der Tang-Gedichte, führte Rhythmik in den Vortrag ein und wirkte viel lebhafter und intensiver.

Ein radikalprogressiver Reformversuch des Wang Anshi, um die ungerechte Landverteilung und das korrupte Beamtensystem zu mildern, scheiterte am Widerstand der lokalen Beamten, die sich benachteiligt sahen (1069–1085).

Die Song-Dynastie wurde ständig von außen bedroht, wodurch das Song-Reich ein militärisch hochgerüsteter Staat war, der sich ständig in Grenzkonflikte verwickelte. Den Staatsgründungen an ihren West- und Südwestgrenzen (Westliche Xia-Dynastie der Tanguten, Nanzhao) standen die Song eher defensiv gegenüber. Bedingt durch das zivile Oberkommando konnte die Nördliche Song-Dynastie auch nur teilweise Erfolge gegen die Liao- und später die Jin-Dynastie in Nordchina verzeichnen. Zu Beginn des Jahres 1127 fiel die Hauptstadt Kaifeng, die bereits seit Anfang 1126 von den Jurchen umstellt worden war, und der Kaiser Huizong wurde gefangengenommen.[17] Die von Gaozong, einem Sohn des Kaisers Huizong, gegründete Südliche Song-Dynastie konnte sich durch den Jangtsekiang als natürliche Grenze und durch eine Beschwichtigungspolitik annähernd weitere 150 Jahre halten.

Obwohl China schon früher öfter von nördlichen Völkern regiert wurde, bildete sich in der Song-Zeit erstmals ein ethnisches Bewusstsein der Han-Chinesen heraus. Der Grund dafür lag wahrscheinlich in der Diskriminierungspolitik der Liao- und der Jin-Herrscher, die die Han-Chinesen in Nordchina zu Menschen zweiter Klasse degradierten. Späteres han-chinesisches „Nationalbewusstsein“ findet hier seine frühesten historischen Bezüge und „Nationalhelden“ wie zum Beispiel Yue Fei.

Yuan-Dynastie (1279–1368)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Yuan-Dynastie

Dem mongolischen Heer, das den eurasischen Kontinent überrollte, fiel zuerst die Jin-Dynastie zum Opfer, wenig später die Westliche Xia-Dynastie und zum Schluss die Südlichen Song. Kublai Khan errichtete in China die Yuan-Dynastie. Die Yuan-Herrscher setzten die Politik der ethnischen Diskriminierung fort, was dazu führte, dass sie von der Mehrheit der Bevölkerung nie richtig akzeptiert wurden. Von der traditionellen Geschichtsschreibung wurden die Yuan-Dynastie und ihre Herrscher allgemein sehr abschätzig beurteilt. Dessen ungeachtet erlebte der Handel mit Zentralasien und darüber hinaus eine Zeit der Blüte. Marco Polo gelangte über die Seidenstraße nach China. Den Plan einer Eroberung Japans machte ein Taifun zunichte.

Ming-Dynastie (1368–1644)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Ming-Dynastie

Die Bevölkerung Chinas war überwiegend mit der Herrschaft der Mongolen unzufrieden. Dies führte schließlich zu einer Bauernrevolte (Rote Turbane), durch die die Mongolen zurückgedrängt wurden. Die Ming-Dynastie übernahm 1368 die Herrschaft. China blühte wieder auf. Kunst und Kunsthandwerk, insbesondere die Porzellan-Herstellung (Ming-Vasen), erreichten neue Höhen.

Gründer der Dynastie war Zhu Yuanzhang (Hongwu). Er legte – nicht zuletzt wohl aufgrund seiner bäuerlichen Abstammung – besonderen Wert auf die Landwirtschaft. Große Latifundien wurden vom Staat konfisziert, aufgeteilt und an Kleinbauern verpachtet. Private Sklaverei wurde verboten. Die Rolle des Kaisers wurde noch autokratischer und die Zentralisierung der Reichsbürokratie vorangetrieben, weshalb man in der Ming-Zeit den Anfang für den sogenannten chinesischen Absolutismus sieht. Fremde Kaufleute unterlagen den gleichen Restriktionen wie einheimische.

Während der Mongolenherrschaft hatte die Bevölkerung um 40 Prozent auf etwa 60 Millionen abgenommen. Zwei Jahrhunderte später hatte sie sich unter den Ming-Kaisern durch die wirtschaftliche Blüte verdoppelt. Die Urbanisierung nahm zu. Große Städte wie Nanjing und Beijing trugen zum Wachstum des Handwerks bei.

Die Anfangszeit der Ming-Dynastie war eine Epoche besonderer seefahrerischer Leistungen unter Kaiser Yongle und seinem Admiral Zheng He, die China zur technologisch (Schatzschiffe) und nautisch führenden Seenation der damaligen Welt machten. Außerdem war die frühe Ming-Zeit von einer stark expansiven Außenpolitik geprägt.

Die späteren Ming-Kaiser nahmen aufgrund der Mongoleneinfälle eine eher defensive Strategie ein. Um sich gegen die Mongolen zu schützen, ließen sie die Große Mauer neu erbauen und auf den heutigen Stand bringen. Gegen das aufkommende Piratentum der Wokou an der Küste verfügte Kaiser Jiajing 1551 ein Seeverbot (Hai jin), Schiffe durften nur noch einen Mast haben. Gleichwohl legten die Reisen Zheng Hes den Grundstein für die folgende Besiedlung Südostasiens durch Chinesen und für weiteren Handel über See. 1567 wurde das Seefahrtsverbot wieder aufgehoben, da seine Umsetzung erfolglos blieb.

Während der Ming-Zeit wurde der erste westliche Handelsposten von den Portugiesen in Macau eröffnet.

Nach innen errichteten die Ming-Kaiser ein in der chinesischen Geschichte beispielloses Netzwerk von Geheimdiensten, bald angeführt von mächtigen Eunuchen. Als der letzte Ming-Kaiser Chongzhen an die Macht kam, versuchte er, die Macht der Eunuchen zu beschneiden und durch eine Landreform die Not der Landbevölkerung zu lindern. Dennoch kamen die Maßnahmen zu spät. Als in der Provinz Shaanxi die Bauern rebellierten, war die Situation nicht mehr unter Kontrolle zu bringen. Der Kaiser erhängte sich, als die Aufständischen in Peking einmarschierten.

General Wu Sangui, der die Chinesische Mauer nordöstlich von Peking bewachen sollte, rief die Mandschu zu Hilfe und öffnete die Tore der Mauer für die Qing-Armeen.

Qing-Dynastie (1644–1911)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Qing-Dynastie

Die Mandschu gründeten nach dem Sturz der Ming-Dynastie 1644 die letzte chinesische Dynastie. Bis Ende des Jahrhunderts hatten sie ihre Macht im ganzen Territorium, das die Ming beherrscht hatten, konsolidiert und mit erheblichem Aufwand um Xinjiang, Tibet und die Mongolei erweitert. Der Schlüssel zum Erfolg war die Kombination aus kriegerischer Begabung der Mandschu und chinesischer Verwaltung.

Unter den Qing wurden einige herausragende kulturelle Leistungen vollbracht. Unter Kaiser Kangxi wurde das größte Wörterbuch zusammengestellt und unter Kaiser Qianlong wurde ein Lexikon aller wichtigen kulturellen Arbeiten geschrieben. Das berühmte Buch „Der Traum der roten Kammer“ stammt ebenfalls aus dieser Periode. Die Fortschritte in der Landwirtschaft und ein enormer Höhepunkt in der Wirtschaft ermöglichten zwischen 1700 und 1800 eine Verdoppelung der Bevölkerung von 160 Millionen auf 300 Millionen. China stellte als wichtigste politische und ökonomische Macht Asiens etwa 50 % der Weltproduktion. 1759 erreichte das Chinesische Reich mit 11,5 Millionen km² die maximale Ausdehnung in seiner gesamten Geschichte und war somit deutlich größer als heute.

Obwohl sich die Dynastie der Qing als letzte erwies, gilt sie dennoch als eine der erfolgreichsten, in der China einen beeindruckenden kulturellen und politischen Höhepunkt erreichte. Auch das sinozentrische Weltbild erlebte seine Blüte. Um ihre Herrschaft zu festigen, warben die frühen Qing-Kaiser gezielt um Intellektuelle und suchten deren Mitarbeit im Staat. Aber auch grausame Strafen wie zum Beispiel die Vernichtung des gesamten Hauses wurden bereits wegen Verwendung bestimmter, mandschufeindlicher Wörter verhängt.

Im 19. Jahrhundert erlebte China massive soziale Spannungen. Eine Folge von Naturkatastrophen in Verbindung mit vermehrtem Druck der Europäer (vor allem Englands), die Wirtschaft in den entstehenden Weltmarkt zu integrieren. Bis ca. 1820 erzielte China einen Außenhandelsüberschuss. Insbesondere Großbritannien hatte ein massives Handelsdefizit mit China, aufgrund zu hohen Teeimports, mit 20 Millionen Pfund Verlust jährlich. Doch der Versuch, sich gegen das (durch die westliche Industrialisierung) zunehmend übermächtige Ausland und seine Freihandelspolitik zu wehren, schlug fehl. Großbritannien setzte im Ersten Opiumkrieg (1839 bis 1842) und im Zweiten Opiumkrieg (1856–1860) das Recht durch, mit Opium zu handeln und konnte so sein Defizit ausgleichen. China musste seinen Wirtschaftsprotektionismus aufgeben.[18]

Bereits nach dem ersten Opiumkrieg musste China im Vertrag von Nanking 1842 Hongkong an Großbritannien abtreten sowie weitere Vertragshäfen öffnen. Nach dem zweiten Opiumkrieg musste China nochmals weitere Häfen öffnen und weitgehende Zugeständnisse nicht nur an Großbritannien, sondern auch an Frankreich, Russland und die USA machen. In der Folge kam es zu einer Politik der offenen Tür in China. Der Schaden an der chinesischen Wirtschaft war irreversibel. Große Teile der Ökonomie brachen zusammen, Massenarmut war die unmittelbare Folge.

Der Taiping-Aufstand mit 20 Millionen Opfern, der Nian-Aufstand sowie von Russland unterstützte islamische und separatistische Bestrebungen in der Mongolei und Xinjiang brachten die Qing-Dynastie in Bedrängnis und konnten teilweise nur mit ausländischer militärischer Hilfe niedergeschlagen werden. Damit geriet China mehr und mehr auf das Niveau einer Kolonie. Das über zwei Jahrtausende andauernde Kaisertum war in einer schweren Krise: Die konfuzianische Herrschaft stützt sich vor allem auf das Ansehen des Kaisers – die letzten Kaiser der Qing-Dynastie mussten zu viele Gesichtsverluste hinnehmen und büßten erheblich an Prestige ein.

Vor allem in den letzten Jahren des ausgehenden 19. Jahrhunderts kam es zu einer Demütigung Chinas nach der anderen: 1895 die Niederlage gegen Japan im Ersten Japanisch-Chinesischen Krieg, der außer Kontrolle geratene Boxeraufstand 1900 und das mit ihm verbundene Boxerprotokoll von 1901. Die Qing-Dynastie war Anfang des 20. Jahrhunderts am Ende und musste dem Ruf nach Reformen nachgeben.

Zwar versuchten die Qing-Kaiser zunächst noch mit Modernisierungsbestrebungen gegenzusteuern, zum Beispiel mit der so genannten Kampagne zur Selbststärkung. Konservative Kräfte, allen voran Kaiserinwitwe Cixi vereitelten das, indem sie 1898 einen Militärputsch anzettelten und die Reformer ihrer Ämter enthoben (beispielsweise den Kaiser Guangxu, siehe auch: Hundert-Tage-Reform). Korruption lähmte die Armee; so wurden die modernisierten Truppen in mehreren Kriegen vernichtend geschlagen.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lag die Qing-Dynastie in Trümmern. Im Land hatten sich zwei Oppositionsbewegungen gegründet: zum einen die Gemäßigten, die eine Reform des Kaisertums hin zu einer konstitutionellen Monarchie im Sinn hatten, zum anderen die Revolutionäre, die das Kaisertum endgültig beseitigen und China zu einer Republik machen wollten.

Republik China (1912–1949)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Republik China (1912–1949)

Die Monarchie geht zu Ende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1911 kam es zum Ende der Qing-Dynastie und des letzten Kaisers, Puyi, der erst fünf Jahre alt war. Der General Yuan Shikai verhandelte einerseits mit den Revolutionären unter Sun Yat-sen, der am 1. Januar 1912 die Republik China ausrief, andererseits setzte er das Kaiserhaus unter Druck. Um einen Bürgerkrieg und unnötiges Blutvergießen zu verhindern, verzichtete Sun auf das Präsidentenamt zugunsten Yuans, falls dieser die Dynastie kampflos zum Verzicht bewegen konnte.

Yuan Shikai war ein Mann der Tradition. Als bekannt wurde, dass er 1915 selbst den Kaiserthron besteigen wollte, rebellierten nicht nur die Provinzen, selbst seine eigenen Generäle versagten ihm die Unterstützung. Zutiefst enttäuscht und gekränkt starb Yuan kurz darauf am 6. Juni 1916. Für zwei Wochen wurde 1917 nochmals Puyi restituiert.

In der Folgezeit kam es zu diversen Aufständen. Die mächtige Beiyang-Armee (Beiyang=Nordchina, genauer: Liaoning, Hebei und Shandong) von Yuan Shikai zerfiel in mehrere Fraktionen, die einander bekämpften (Nördliche Militaristen). Viele Südprovinzen erklärten sich für unabhängig. Sun Yat-sen versuchte ab 1921, in Guangdong eine eigene Machtbasis aufzubauen, um seine Ideale einer Republik wiederherzustellen.

1927 begann der jahrzehntelange chinesische Bürgerkrieg.

Erster Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1917 wurde China nach der Erklärung des U-Boot-Kriegs durch das Deutsche Reich in den Ersten Weltkrieg einbezogen, indem es den Mittelmächten Deutschland und Österreich-Ungarn den Krieg erklärte. China sandte zwar keine Truppen auf den europäischen, kleinasiatischen oder afrikanischen Kriegsschauplatz, unterstützte aber die französische Rüstungsindustrie, Landwirtschaft und Bergbau mit rund 140.000 chinesischen Kontraktarbeitern für das Etappengebiet der britischen Truppen in Frankreich.[19] Die inneren Wirren hielten China davon ab, am Krieg direkt teilzunehmen. Chinas wichtigstes Motiv, überhaupt in den Krieg einzutreten, war die Angst vor Japans harter imperialistischer Interessenpolitik. Im November 1914 hatten die Japaner kurz nach ihrem Eintritt in den Weltkrieg die deutsche Kolonie Kiautschou/Tsingtau an Chinas Küste eingenommen. Japan hatte nun Appetit auf neue Eroberungen bekommen. China wollte den Beistand der europäischen und amerikanischen Alliierten des Weltkriegs, um sein Territorium gegen Japan zu sichern – und diesen Beistand sollte es bekommen, indem es den Feinden der Alliierten den Krieg erklärte.

Japanische Expansion und Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Japan eroberte 1931 die Mandschurei und errichtete dort 1932 den Marionettenstaat Mandschukuo mit Puyi

Historische Karte Chinas aus dem Jahr 1402
Ausdehnung der Xia-Dynastie
Ausdehnung der Shang-Dynastie
Ausdehnung der Zhou-Dynastie
Ausdehnung Chinas während der Qin-Dynastie
Pferdeskulptur der Han-Zeit
Gebiet der Ming-Dynastie unter Kaiser Yongle (ohne Protektorate und Vasallen)
Kandidaten warten auf die Ergebnisse der kaiserlichen Beamtenprüfung.
Gebiet der Qing-Dynastie mit ihren Vasallenstaaten
Erste chinesische Nationalflagge, spätes 19. Jahrhundert
Die Republik China auf einer chinesischen Karte aus dem Jahr 1926. Eingezeichnet sind alle Gebiete, auf die die Republik China Anspruch erhob, auch solche die zum Zeitpunkt der Drucklegung nicht unter chinesischer Kontrolle standen (Äußere Mongolei, Tannu Tuwa, Tibet, Xinjiang). Bemerkenswerterweise ist aber die damals unter japanischer Herrschaft stehende Insel Taiwan (Formosa) nicht dazugezählt.
Japanische Eroberungen bis 1940:
  • Unter japanischer Herrschaft im Jahr 1930
  • Ehemals chinesisches Territorium unter japanischer Herrschaft im Jahr 1940
  • Vor einigen Jahrzehnten war es noch ein Witz. „Auf dem Roten Platz in Moskau sitzen eine Million Menschen. – Na und? – Aber die essen alle mit Stäbchen!“ Inzwischen ist Russlands Fernster Osten entlang des Amur längst in chinesischer Hand: Zehntausende von Groß- und Kleinhändlern und deren Familien haben die durch Überalterung, Arbeitslosigkeit und Suff ausgedünnten Gebiete übernommen, Rohstoffe en masse aufgekauft und dort so etwas wie eine neue, effizientere Zivilisation geschaffen. Weltweit geht man inzwischen von einer Zahl von etwa 40 Millionen Auslandschinesen aus, die Dunkelziffer dürfte indessen weit höher liegen, da China – auch zur Reduzierung einheimischer Arbeitslosigkeit – Auswanderung weiterhin fördert, anstatt sie zu erschweren. Werden wir also gerade zu Zeitzeugen einer beginnenden Sinisierung der Welt?

    Ehe dies in den Bereich der Paranoia weggedrückt wird (Ältere werden sich noch an den Spott erinnern, den seinerzeit Bundeskanzler Kiesinger mit seinem „Ich sag nur China, China, China“ geerntet hatte), sollte man zuerst einmal den offenen Blick wagen. Denn es sind ja nicht nur die letztlich abstrakt bleibenden Wirtschaftsdaten und die schwindelerregenden Milliardensummen chinesischer Auslandsinvestitionen rund um den Globus, sondern auch die lebensweltlichen Augenscheinlichkeiten, die für einen Epochenwandel sprechen.

    Wenn die tagtäglich am Frankfurter Flughafen in Richtung Lateinamerika startenden Flieger in der Economyclass stets proppenvoll sind, dann nämlich längst nicht mehr dank sonnenhungriger europäischer Touristen. Es sind Chinesen, vom Ingenieur abwärts und mit durchaus rüden Manieren, die aus Peking via Frankfurt nach Brasilia, Bogotá oder Panama City geflogen werden, um in den dortigen Ländern und Regionen an gigantischen Infrastrukturprojekten zu arbeiten. Das restliche Fußvolk kommt dann zumeist mit dem Schiff – vorerst noch über den Panamakanal, obwohl ein ambitioniertes Konkurrenzprojekt in Nicaragua längst angedacht ist.

    Bei Letzterem hatten lokale Umweltschützer Alarm geschlagen, denn jene neue, noch größere und noch profitablere Verbindung zwischen Pazifik und Atlantik hätte den in der Mitte liegenden Nicaraguasee zu einem Sumpfland gemacht und die Lebensgrundlage Hunderttausender Einheimischer bedroht. Doch nicht etwa deshalb liegt das Jahrhundertgeschäft vorläufig wieder auf Eis, das von nicaraguanischer Seite durch Dauerpräsident Ortegas ältesten Sohn Laureano verhandelt wurde – auch in der Hoffnung auf neue Privatmillionen für die Familienschatulle. Der chinesische Milliardär Wang Jing, wie zahlreiche seiner „Kollegen“ weltweit als Privatperson agierend, um den staatlich-parteikommunistischen Hintergrund zu kaschieren, hatte schlicht Pleite gemacht.

    Selbstgewisse westliche Experten, welche diesen Fall oder die mannigfaltigen Beispiele chinesischen Baupfuschs zwischen Sri Lanka und Angola allzu gern anführen, um „westliche Nachhaltigkeit“ gegen chinesische „Cash & go-Mentalität“ zu setzen, lügen sich jedoch etwas in die Tasche. Es ist nämlich die Volksrepublik, die mit zahllosen (Flug-)Hafen- und Bahnprojekten oder mit neuen Autobahnen Vorleistungen erbringt und den jeweiligen Ländern günstige Niedrigzinskredite mit jahrzehntelanger Laufzeit bietet.

    Ein Danaergeschenk, sagt indessen Antonio Burgués, der als ehemaliger Botschafter Costa Ricas in Peking beobachtete, wie das Reich der Mitte seine „Entwicklungshilfe“ weltweit an eine vermeintliche Petitesse koppelt: Abbruch der Beziehungen zum demokratischen Taiwan. Die chinesischen Dollar-Kommunisten kalkulieren hier bislang äußerst erfolgreich, denn sowohl in Lateinamerika wie in Afrika – und auch in Europa! – gilt das ökonomisch und zivilgesellschaftlich erfolgreiche Eiland als zu vernachlässigende Größe. Mit dem Instinkt der Autoritären aber wissen es die Pekinger Funktionäre besser und wittern ganz zu Recht in Taiwan eine reale Gefahr – nämlich den lebenden Beweis, dass sogenannte „asiatische Werte“ sehr wohl mit demokratischer Kontrolle vereinbar sind.

    Beispiel Vietnam: Dort ist das taiwanesische Unternehmen Formosa Plastics gerade in einen Umweltskandal verwickelt, der ein weiträumiges Fischsterben nach sich zieht und beunruhigte, bislang präzedenzlose Bürgeranfragen an das KP-Regime in Hanoi. Dieses Engagement speist sich aus Internetinformationen, die wiederum aus kritischen taiwanesischen Presseberichten stammen. So aber stellen sich Chinas Herrschende Globalisierung eben nicht vor. Und auch die Potentaten in den „Nehmer-Ländern“ verhandeln deshalb lieber mit Geschäftspartnern, denen zu Hause keine unabhängigen Medien, nachfragenden Parlamentarier und auf Transparenz pochenden NGOs im Nacken sitzen.

    Manche westlichen Experten geben hier erneut Entwarnung, auch wenn dies ein wenig wie das Pfeifen im Walde klingt. Bei allem Geld und globalen Einfluss, so die an der Oberfläche durchaus plausible These, fehle China doch das auf längere Sicht Entscheidende: eine kulturelle Soft Power, die verheißungsvoll und sexy genug wäre, Menschen rund um den Globus freiwillig, vor allem aber mental nachhaltig, für das chinesische Modell zu begeistern. Wer verlässt schon mit leuchtenden Augen die in vielen Ländern mit großem Pomp eingerichteten Konfuzius-Institute, deren Botschaft von Harmonie, Unterordnung und Disziplin – im Unterschied zu den Versprechen der liberalen Demokratie – eben nicht universell ist und deshalb eher individualistisch gestimmte Latinos oder Afrikaner gewiss nicht zum Träumen bringe.

    Auf längere Sicht könnte solche Unattraktivität Chinas Aufstieg tatsächlich Grenzen setzen – vorausgesetzt, EU und USA agieren wieder globaler und zerlegen sich nicht selbst. Aktuell jedoch sieht es so aus, dass Millionen von Menschen, von Brasilien bis Nigeria, vor allem auf neue Infrastruktur als Basis sozialen Aufstiegs hoffen und dazu auf billige Konsumgüter. Und für beides stehen im Moment nicht deren zwar demokratisch gewählte, aber oft dysfunktionale Regierungen, sondern der vermeintliche Effizienzriese China.

    Mit dessen Geld und Einfluss kommt auf inzwischen gar nicht mehr so leisen Pfoten dann auch die entsprechend massenverführerische Lektion: Es geht auch ohne politischen Pluralismus, solange der Magen voll ist – und das chinesische Billiggeschirr und die perfekt ineinanderzustapelnden Kochutensilien in den Miniaturküchen der Favelas und Elendsviertel eine bessere Gegenwart verschaffen. Für den Rest sorgt die Expansion chinesischer Medien (oder jener mit chinesischem Aktienanteil), die wie etwa CGTN China Global Television Network längst perfekt auf Englisch senden und sich ihre antiwestliche CNN-Travestie vom Kreml-Sender RT Russia Today abgeguckt haben. Ist erst einmal der Keim für eine solche Gestimmtheit weltweit gesetzt, braucht es gar keine administrative Sinisierung mehr, um das Vasallenverhalten zahlreicher Staaten auch zukünftig sicherzustellen.

    So weit muss es aber nicht kommen. Denn gerade in zahlreichen asiatischen Ländern provozieren Chinas zunehmende Territorialansprüche eher ein Zurückzucken. Auch sind, Ironie der Geschichte, Chinas immense Geldreserven gerade daran geknüpft, dass sich das Land in vielen Aspekten noch immer auf Entwicklungsniveau befindet. Da kein wirklicher Sozialstaat existiert, legen Chinesen im Schnitt fast die Hälfte ihrer Einkünfte beiseite. Deshalb herrscht die höchste Sparrate der Welt, obwohl die Zinsen oft unter der Inflationsrate liegen.

    Es ist dann just dieses Geld (wie die renommierten Chinaexperten Juan Pablo Cardenal und Heriberto Araújo in ihrem Buch „Der große Beutezug“ belegen), das die staatseigenen Unternehmen mit extrem günstigen Finanzierungsmöglichkeiten für globale Expeditionen ausstattet. Ohne die Zinsrestriktionen wäre der billige Kapitalfluss jedoch schnell am Ende, und alle Karten würden neu gemischt. Kein Zufall, dass China gerade solche Informationen fürchtet und deshalb den Druck auf westliche Verlage und altehrwürdige akademische Institutionen wie etwa die Cambridge University Press erhöht, deren chinesische Websites von allen als „gefährlich“ erachteten Artikeln zu säubern.

    Chinas Stärke profitiert nicht allein von der geopolitischen Absenz der EU und des amerikanischen Neoisolationismus, sondern kalkuliert auch mit fehlendem westlichen Bürgermut. Es ist deshalb an uns, hier Antworten zu geben – ohne Hysterie, vor allem aber ohne Schönfärberei.

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